1. Eine alte Festplatte statt SSD
Der größte Bremsklotz bei älteren Geräten: eine klassische Festplatte (HDD). Eine SSD ist beim Starten und Laden von Programmen um ein Vielfaches schneller. Ob Ihr Laptop noch eine HDD hat, sehen Sie im Task-Manager unter „Leistung“ – dort steht „HDD“ oder „SSD“.
2. Zu wenig Arbeitsspeicher
Viele offene Browser-Tabs, Videocalls und Office gleichzeitig brauchen Arbeitsspeicher. Mit 4 oder 8 GB wird es heute eng, 16 GB sind für die meisten ein guter Wert. Bei vielen Laptops lässt sich der Speicher erweitern – bei manchen ist er allerdings fest verlötet.
3. Zu viele Autostart-Programme
Jedes Programm, das beim Hochfahren mitstartet, kostet Zeit. Im Task-Manager unter „Autostart“ können Sie alles deaktivieren, was Sie nicht sofort brauchen.
4. Volle Festplatte
Ist das Laufwerk fast voll, wird Windows spürbar langsamer. Lassen Sie mindestens 15–20 % frei – die Windows-Datenträgerbereinigung hilft beim Aufräumen.
5. Überhitzung
Wird der Laptop zu heiß, drosselt er seine Leistung, um sich zu schützen. Ein lauter Lüfter ist das typische Warnsignal.
6. Schadsoftware oder Bloatware
Werbeprogramme, unnötige Hersteller-Tools oder Schadsoftware laufen im Hintergrund mit. Ein Scan mit dem Windows-Defender und das Entfernen nicht benötigter Programme schaffen Abhilfe.
7. Ein in die Jahre gekommenes Windows
Nach vielen Jahren mit Updates, Testversionen und Programmresten kann eine saubere Neuinstallation Wunder wirken – vorher natürlich alle Daten sichern.
Unsere Erfahrung: Bei Laptops bis etwa sieben Jahre bringt eine SSD plus 16 GB RAM oft mehr Alltagstempo als ein günstiger Neukauf – zu einem Bruchteil des Preises.
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